KÜNSTLER SKULPTURA

Einleitung

VORSTELLUNG DER KÜNSTLER

Richard W. Allgaier
Richard W. Allgaier
Richard W. Allgaier

Richard W. ALLGAIER

Lebt und arbeitet in Bad Waldsee (D)

 


Im Spannungsfeld von Fremde und Heimat

„Im Spannungsfeld von Fremde und Heimat dokumentiert mein interdisziplinäres Werk das Eintauchen in fremde Kulturen. Ich beschwöre mit meiner Kunst die Sehnsucht nach Archaischem, nach der Magie alter Kulte und Kraftorte und dem Geheimnis unserer Herkunft. Hier spielen insbesondere das Boot und der Baum als Ursymbole des Lebens eine herausragende Rolle.“

 


Geboren 1949 in Bad Waldsee-Steinach (D)

1970–1973    Studium Freie Grafikschule München bei M. Condula und W. Baum

1974               Atelier in Litzelstetten am Bodensee

1978               Atelier mit Radierwerkstatt, Schlosshof, Bad Waldsee; Anfertigungen von Ex-Libris-Blattern

1982–2005  Galerie am Entenmoos, Bad Waldsee

1986–1990   Atelier am Alten Schloss, Kisslegg

seit 1990       Sommerhausatelier Bad Waldsee

ab 2003        regelmäßige Atelieraufenthalte in Shabramant, Cairo, Agypten

seit 2011       Mitglied BBK Ulm

 

Seit 1981 zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland und zahlreiche Publikationen. Dozententätigkeit an verschiedenen Akademien. Arbeiten in Museen, Privatsammlungen und im öffentlichen Raum. Die Fernsehproduktion des Filmemachers Roman Teufel ≫Bis zum Anfang der Welt – Spurensuche in Afrika≪ wurde auf Arte ausgestrahlt und zeigt ihn als Künstler auf Reisen, einen Weltenwanderer.

Beate Debus
Beate Debus
Beate Debus

Beate DEBUS

Lebt und arbeitet als Bildhauerin und Grafikerin in Dermbach/Rhon (D)

 


Die Polaritäten der inneren Seinszustände 

Über jahrzehntelange kontinuierliche Arbeit reduzierte Beate Debus ihre vielfach gewundenen, Innenräume und Durchbrüche erzeugenden menschlichen Figuren zu monumentalen, die Materialität betonenden und zugleich über diese hinausweisenden Torsi bis hin zu fast geometrischen Körpern und gelangte zu einer individuellen Handschrift. Die kubistisch abstrahierten Werke lassen menschliche Gesten und Haltungen erahnen, die stets am Anfang ihres bildnerischen Gestaltens stehen. Ein zentrales Thema sind die Polaritäten der inneren Seinszustände: Der helle Teil, der die Bodenerdung bedeutet, und das schwarze Element, das Bewegung ausdrückt und den Körper umspielt.

 


Geboren 1957 in Eisenach (D)

1973–1977   Ausbildung zur Holzbildhauerin in Empfertshausen

1976–1981   Studium der Holzgestaltung bei Prof. Hans Brockhage an der Fachschule für Angewandte Kunst Schneeberg

1996              Arbeitsstipendium des Thüringer Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur

1996              Arbeitsstipendium in Basel, Katalogforderung des Thüringer Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur

2000             Kunstpreis artthür 2000 gestiftet durch die SV Sparkassenstiftung

2005             Ausstellungspreis der stadtischen galerie ada Meiningen im Rahmen der Exposition Rhön-Salon + Gestatten, Kultur! in Meiningen, Tann und Kleinsassen

2015             Arbeitsstipendium des Thüringer Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur

2016             Katalogforderung des Thüringer Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, Messebeteiligungen; Arbeiten in privaten und öffentlichen Sammlungen.

 

Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, Messebeteiligungen; Arbeiten in privaten und öffentlichen Sammlungen.

Stephan Guber
Stephan Guber
Stephan Guber

Stephan GUBER

Lebt und arbeitet in Nidda (D)

 


Drinnen wie draußen, draußen wie drinnen

Für Stephan Guber stellt keineswegs nur die äußere Gestalt die Herausforderung dar, sondern es wird immer mehr Dasjenige gesucht und thematisiert, was wie unausgesprochen durch die Arbeiten hindurch zu tönen scheint. Und so gibt es letztlich nur ein Thema: das Wunder des Menschseins in all seinen Facetten. Drinnen wie draußen, draußen wie drinnen.

 


Geboren 1965 in Bad Nauheim (D)

2007       Nassauer Kulturpreis – Malerei

2010        1. Preis Skulpturenpark Morfelden/Walldorf

2010        Nassauer Kulturpreis – Kunst im freien Raum

ab 2012   Arbeitsaufenthalte in Australien, Finnland, La Palma

 

Seit 1989 zahlreiche Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen und Teilnahme an Bildhauer-Symposien im In- und Ausland. Zahlreiche Veröffentlichungen und Kataloge. Arbeiten weltweit in privaten Sammlungen, im öffentlichen Raum und in Skulpturenparks.

Felix Haspel
Felix Haspel
Felix Haspel

Felix HASPEL

Lebt und arbeitet in Wien (Österr.)

 


Zivilisationsspuren, Textur als Sprache

Die Fähigkeit des Menschen, in textilen Strukturen zu denken, war eine der ersten Hervorbringungen des Homo Sapiens, aus dem sich in der Folge seine Kulturgeschichte entwickelt hat. Felix Haspel verwendet in seiner künstlerischen Position die textile Formsprache und versteht sich als Textilkünstler, obwohl er auch Eisen- und Steinskulpturen macht.

 


Geboren 1951 in Wien (Österr.)

bis 1978        Studium der Malerei, Glasmalerei, Textilkunst an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien und an der Akademie der bildenden Künste in Wien

1978               Diplom-Abschluss an der Akademie der bildenden Künste in Wien in der Meisterklasse Malerei

seit 1978        freischaffender Künstler (Tapisserie, Skulpturen, Lichtobjekte, Aquarellmalerei, Landart)

1978–2000   Vertragslehrender an der Akademie der bildenden Künste für Web- und Textilkunst

2000–2006  Professur für Textilkunst an der Akademie der bildenden Künste in Wien

2005               Leiter des Land Art Kunstprojektes „Momentkunst Sahara“ in der Wüste Tunesiens mit  Studierenden der Akademie der bildenden Künste seit 1980 regelmäßige Reisen in die Wüstengebiete Nordafrikas und Nord-Indiens

 

Seit 1978 zahlreiche Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen im In- und Ausland wie Japan, Schweiz, Deutschland, Tunesien, Österreich.

Andreas Kuhnlein
Andreas Kuhnlein
Andreas Kuhnlein

Andreas KUHNLEIN

Lebt und arbeitet in Unterwössen (D)

 


Wer sind wir, wo kommen wir her, wohin gehen wir?

Andreas Kuhnlein betrachtet den Baum als wesenhafte Erscheinung und Synonym
für den Menschen. Hölzern von toten und entwurzelten Bäumen entlockt er ein Menschenbild, das geprägt ist von Verletzlichkeit und Vergänglichkeit. Ein Baum mit seinen Jahresringen, weiß Kuhnlein, trägt die verflossene Zeit ebenso in sich, wie ein
menschliches Antlitz.

 


Geboren 1953 in Unterwössen im Chiemgau (D)

1998      Kunstpreis der Deutschen Telekom, Mnchen, Ismaning

1999      Kunstpreis der Kur- und Wirtschaftsverbände, Bad Wörishofen

2005     Professur an der Kunstakademie, Luoyang/China

2009     Kulturpreis des Bezirks Oberbayern

2010      Ellinor Holland Kunstpreis Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland; künstlerische Begleitungen von Europarat- und Landesausstellungen.

 

Viele seiner Skulpturen befinden sich im öffentlichen Raum, u. a. im Berliner Stadtmuseum, dem Skulpturenmuseum Den Haag, im Museum Humanum in Fratres / Osterreich, im Musee de la Civilisation in Quebec / Kanada.

Georg Loewit
Georg Loewit
Georg Loewit

Georg LOEWIT

Lebt und arbeitet in Innsbruck (Österr.)

 


Gewohnte Ansichten infrage stellen

In den Skulpturen von Georg Loewit wird der Mensch zum Protagonisten im Sinne
eines „ersten Handelnden“. Figurenrück- und Vorderseite spielen mit Irritation und schaffen Raum für eigene Assoziationen und neue Formen der Wahrnehmung. Der Künstler richtet seinen Blick primär auf die Rückansicht der Skulptur und jongliert
mit Umkehr und Bedeutung von Rück- und Vorderansicht.

 


Geboren 1959 in Innsbruck (Österr.)

1968–1970     Daniel-Webster-School, New Rochelle, New York

1974–1978      HTL für Holz- und Steinbildhauerei, parallel dazu Ausbildung zum Gürtler und Goldschmied, Werkstatte Deussl, Innsbruck

1979–1980     Studien im Bereich Schmuckgestaltung / Design bei Prof. Junger an der Akademie der bildenden Künste in München

1981                 Studien Aktzeichnung Klasse Prof. Ladner an der Akademie der bildenden Künste in München

1982                Studien Lithographie bei Prof. Lohwasser an der Akademie der bildenden Künste in München, Abschluss Bildhauermeister

1986–1996    Vorsitzender der Berufsvereinigung Tiroler Künstlerschaft

1987–2015    Professor für Bildner. Erziehung am PORG Volders

1990–1996    Geschäftsführer der Tiroler Künstlerschaft

1998–2002   Gründungskurator und Künstlerischer Leiter von RLB-Arts und der RLB-Kunstbrücke, Innsbruck

2001–2012    Gründungskurator und Künstlerischer Leiter von RLB-Arts und des RLB-Atelier, Lienz

2000–2012    Studium der Kunstpädagogik, Universität Mozarteum Salzburg

 

Über 150 Ausstellungen im In- und Ausland. Seine Arbeiten sind in wichtigen Sammlungen vertreten.

Bild Sarah Montani
Bild Sarah Montani
Bild Sarah Montani

Sarah MONTANI

Lebt und arbeitet als Bildhauerin und Grafikerin in Dermbach/Rhon (D)

 


Die Wahrnehmung der Wirklichkeit hinterfragen 

Augmented-Reality (AR)-Kunst »erscheint« in unserer gewohnten physischen Umgebung. Wir können sie nur durch das Auge unserer Smartphone-Kamera wahrnehmen. AR-Kunst ist dreidimensional, nicht anfassbar, ohne Geruch und schwerelos. Sie kann an jedem beliebigen Ort visualisiert werden: Auf dem Wasser, zwischen den Wolken, in duftenden Baumkronen. Mit zwei Fingern lassen sich die Kunstwerke vergrößern, wir können sogar in sie hineinsteigen. Ist es Magie?

 


Geboren 1972 in Wallis (CH)

1995               Studium der Rechtswissenschaften

1997–2018   Gründung und CEO Weblaw AG, Fachportal für Juristen

seit 2000       Mitherausgeberin der ersten digitalen juristischen Fachzeitschrift der Schweiz

seit 2005        intensive künstlerische Tätigkeit

seit 2021         Metaverse Adviser für Unternehmen

seit 2022         Dozentin Kunstfabrik Wien

 

Zusammenarbeit mit ihrem Cousin Joey Montani (Aptiq).

Seit 2005 zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen, u.  a. Videoinstallation, 2021 Hauptbahnhof Zürich,
Swissartexpo, Biennale Venedig

 

www.instagram.com/super.metaspheres

www.instagram.com/sarahmontani

www.alcoholink-painting.com

Thomas Otto
Thomas Otto
Thomas Otto

Thomas OTTO

Lebt und arbeitet in Berlin (D)

 


Beseelte Räume, durch Panzerung umschriebenes Volumen

Der Raum ist die Hülle für den Menschen. Ein Universum aus Muskeln, Fleisch, Knochen, Haaren und Haut – und: aus Seele, Gesten, Arbeit und Posen – und: aus Haltungen wie Anspannung, Erschlaffung, Gelassenheit, Müdigkeit, Erschöpfung, Angst, Glück, Schmerz. Der Mensch als Felsen, als Klumpen, als Haufen, als Held und als Sack. Otto zeigt seine äußere Grenze. Und er zeigt sie als Formwandler, die sich durch Plattenverschiebungen in ein ganz anderes Wesen verwandeln können. (Rüdiger Giebler)

 


Geboren 1969 in Potsdam (D)

1990–1993   Ausbildung zum Werkzeugmacher

1996               Abitur

1996–1998   Ausbildung in Gestaltung und Zeichnen bei der Berliner Künstlerin Inge H. Schmidt

1999–2007   Studium an der HKD Halle Burg Giebichenstein, Bildhauerei /Schwerpunkt Metall

seit 2008       tätig als freischaffender Künstler Stipendium der Stahlstiftung Eisenhüttenstadt Realisierung der Edelstahlplastik „Knotenpunkt“ für den Rathausplatz in Rosenberg

seit 2009       Mitglied im BBK Berlin

 

Stipendium der Stahlstiftung Eisenhüttenstadt. Seit 2001 regelmäßige Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland; Arbeiten in privaten und öffentlichen Sammlungen und im öffentlichen Raum.

Jörg Plickat
Jörg Plickat
Jörg Plickat

Jörg PLICKAT

Lebt und arbeitet in Bredenbek (D)

 


Im Dialog zwischen Raum und Nichtraum

Die Linien sind es, die wir in der Rezeption von Skulptur zuerst wahrnehmen. Die präzise Linienführung lässt uns – meist in Bruchteilen von Sekunden und vor jeder intellektuellen Analyse – das konstruktive Grundschema einer Skulptur verstehen. Selbst wenn wir nur Teile der Skulptur, bzw. ihrer durch die Formgebung erzeugten Linien sehen, schließen wir unbewusst sofort auf deren gesamte plastische Form. So erleichtert es die klare Linienführung dem Betrachter, Skulptur im Raum zu verorten.

 


Geboren 1954 in Hamburg (D)

1976–1980   Studium Bildhauerei, Muthesiushochschule Kiel, 1980 Diplom

seit 2008       Lehrtätigkeit und internationales Kulturmanagement weltweit

2008               Landespreis für Denkmalpflege Niedersachsen und IF Gold Award Corporate Architecture (mit OM Architekten, BS)

2012               Kunstpreis der Norddeutschen Wirtschaft (Einzelausstellung Schloss Gottorf, Landesmuseum SH)

2015               MacQuarie Preis, Australien (Sculpture by the Sea, Bondi)

2017               NordArt-Preis, Deutschland

 

Über 320 Einzel- und Gruppenausstellungen weltweit. Mit mehr als 100 Werken im öffentlichen Raum in zehn Landern und vier Kontinenten vertreten. Zahlreiche nationale und internationale Preise für Skulptur und Architektur. Lehrtätigkeit in China (Tsinghua University Beijing; China Academy of Arts in Hangzhou, Kunstakademie der Xian University of Architecture and Technology (XAUAT), Spanien (Universidad Complutense Madrid, Universidad Rey Juan Carlos Madrid) und Italien.

Max Roth
Max Roth
Max Roth

Max ROTH

Lebt und arbeitet in Uettligen/Bern (CH)

 


Hüllen als Gefäße von Ideen und Inhalten

 Meine Skulpturen sind ausschließlich aus einem einzigen Stück mit der Kettensäge gefertigt und nicht zusammengesetzt, obwohl sie den Anschein erwecken, aus verschiedenen Teilen zusammengefügt zu sein. Es sind vom Hohlraum her konzipierte sich durchdringende, verschränkte Räume, Hüllen deren leere Form zu Gefäßen von Ideen und Inhalten werden und Raum für individuelle Interpretationen lassen.

 


Geboren 1954 in Bern (CH)

1971–1975     Berufslehre als Elektroniker

1975–1977     Assistenzen bei Eisenplastiker Jimmy F. Schneider und dem Plastiker Walther Vögeli, Besuch der Schule für Gestaltung Bern

Seit 1980       Ausstellungstätigkeit Längere Reisen und Studienaufenthalte in Sudamerika/Mexico, USA, Asien und Afrika

 

Seit 1980 zahlreiche Ausstellungen/Projekte im In- und Ausland. Werke im öffentlichen Raum, verschiedene Auszeichnungen, vertreten in öffentlichen Gebäuden sowie in privaten Sammlungen.

Thaddäus Salcher
Thaddäus Salcher
Thaddäus Salcher

Thaddäus SALCHER

Lebt und arbeitet in Pufels, St. Ulrich (I)

 


Die Essenz des Lebens in eine Form bringen

Freiheit und Geborgenheit Fragen über das Leben zeitlos in der Unendlichkeit mir geht es nicht um Schönheit, sondern um Ehrlichkeit und Wahrheit Inhalt, Form und Material sollen im Einklang sein

 


Geboren 1964 in Brixen (I)

1979–1986   Bildhauerlehre beim Vater Richard Salcher

1987–1993   Studium an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Hans Ladner

1993              Meisterschüler Mehrere Preise.

 

Seit 1993 zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland, Beteiligungen an Kunstmessen und Symposien. Weltweit vertreten in Sammlungen und mit Arbeiten im öffentlichen Raum.

Sibylle Schindler
Sibylle Schindler
Sibylle Schindler

Sibylle SCHINDLER

Lebt und arbeitet in Schwyz (CH)

 


Mit künstlerischer Sprache Grenzen sprengen

Der Antrieb für meine künstlerische Arbeit kann ich in außergewöhnlichen Situationen und Ereignissen finden. Das Schicksal von Menschen steht im Vordergrund. Den Betrachter kann in der Auseinandersetzung mit meinen Objekten zweierlei beschäftigen: die unmittelbare Präsenz dieser Arbeit, die Kraft des Materials und der Räumlichkeit – sowie das Nachdenken über inhaltliche Deutungen und Verständnisse. Die künstlerische Sprache sprengt Grenzen und muss dort Platz finden, wo sie ihre Wirkung entfalten kann.

 


Geboren 1947 in Oberurnen (CH)

1969         Diplom als Sonderschullehrerin verschiedene Kurse am Werkseminar Zürich

1994         Silbermedaille „Biennale Internationale de Ceramique d’art“, Vallauris (FR)

1996         Silbermedaille Internationale Biennale, Kairo (EGY)

2002        Preis der Ausstellungsbesucher „Biennale Internationale de Ceramique d’art“, Vallauris (FR)

seit 1997  Mitglied im Visarte (Berufsverband der visuell schaffenden Künstlerinnen und Künstler in der Schweiz)

 

Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen, etwa Vallauris (1992, 1994, 1996, 2002), Bad Ragartz (2009, 2012, 2021), Skulptura Wasserburg (2014, 2016). Werke in Kunstsammlungen, zahlreiche öffentliche Aufträge „Kunst am Bau“.

Franziska Wolff
Franziska Wolff
Franziska Wolff

Franziska WOLFF

Lebt und arbeitet in München (D)

 


Eingefangen im Netz der Illusion

Netzmaterial – man denke an Netz-Gardinen oder Dekonetze, sowie Taubenschutz- oder Fischernetze – bieten zum einen Halt und Schutz und zum anderen Durchlässigkeit und Transparenz. Sie dienen als Basisstruktur für eingewebte und eingeflochtene Bänder – seien es Wollgarne, Stoffstreifen oder Streifen von Kunststofffolien. Die „schlechte Auflösung“ des weitmaschigen Netzes zeigt aus der Nähe abstrakte farbige Flächen, während beim Anblick aus der Distanz die dargestellten Landschaften oder Gesichter erkannt werden – ein Hinweis auf die simulierende Kraft des menschlichen Wahrnehmungsprozesses und den damit verbundenen möglichen Illusionen.

 


Geboren 1965 in München (D)

1994–1999     Studium Bildende Kunst: Atelier Projekt: Klasse J. Walter, Eichacker, Sommerakademie Salzburg: Barbara Nakagawa-Pflanz

2000–2007   Studium Kunst, Kunstpädagogik und Philosophie, Ludwig-Maximilians-Universität München, Magister Art

seit 2003       Dozentin für Malerei / Kunstvermittlung in Museen

seit 2007       Mitglied Berufsverband Bildender Künstler München und Oberbayern Mitglied Kunstverein Murnau

2005–2008   Atelierforderung der Landeshauptstadt München

2019               Öffentlicher Auftrag im Rahmen der 100-Jahr-Feier Gabriel von Seidl in Murnau

2020, 2021   „Textile Strategien“ Öffentlicher Auftrag zu Kuratierung und Projektierung der internationalen Künstlersymposien in Murnau am Staffelsee

 

Zahlreiche Ausstellungen, partizipative Installationen. Mehrere Publikationen.

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