Tipps die Leben retten

Tipps die Leben retten können

Helm ab auf dem Spielplatz! Weg mit Schlüsselbändern, Kordeln und Schnüren an Kinderkleidung!

Der Bayerische Gemeindeunfallversicherungsverband und die Bayerische Landesunfallkasse rufen auf Grund verschiedener Unglücksfälle auf und geben Tipps damit Schlüsselbänder, Kordeln, Schnüre und Fahrradhelme Ihr Kind nicht in Gefahr bringen.
 
Hersteller und Händler von Kinderkleidung habe sich im Rahmen einer freiwilligen Selbstverpflichtung darauf geeinigt, auf Kordeln an der Garderobe bis Kleidergröße 146 zu verzichten.
 
 
Was Sie bei Kinderkleidung beachten sollten:

  • Kaufen Sie keine Kinderkleidung, bei der Kordeln und Schnüre im Halsbereich vorhanden sind.
  • Verzichten Sie auf Kordelstopper, Feststeller oder Knoten.
  • Wählen Sie als Alternative Klettverschlüsse oder Druckknöpfe
  • Wollen Sie auf Kordeln nicht verzichten, dann sorgen Sie für eine „Sollreißstelle“. Schneiden Sie hierfür die Kordel in der Mitte durch. Dann nähen Sie das Band mit ein bis zwei Stichen wieder zusammen. So kann die Kordel unter Belastung an dieser Stelle durchreißen.
  • Kürzen Sie herausstehende Bänder von Anoraks, Kapuzenpullis etc. auf maximal 7,5 Zentimeter an jeder Seite.

 
Gefahr durch Fahrradhelme
Im Straßenverkehr unterwegs mit Fahrrad, Roller oder Inline-Skatern sind Fahrradhelme ein „MUSS“. Auf dem Spielplatz kann der Fahrradhelm eine tödliche Gefahr darstellen!
 
Der Helm gehört beim Spielen nicht auf den Kopf!
Es häufen sich Fälle, in denen Kinder mit dem Fahrradhelm an und in Spielgeräten hängen bleiben. Die Gefahr ist dabei groß, dass sie sich mit dem Gurt ihres Helms strangulieren. Hersteller von Spielgeräten sind verpflichtet, bestimmte Sicherheitskriterien einzuhalten. Maschen von Kletternetzen, Winkel und Öffnungen von Spielgeräten müssen eine bestimmte Größe haben, damit der Kopf nicht eingeklemmt werden kann. Ein Helm ist aber dabei bisher nicht berücksichtigt.
 
Gefahren verbergen sich auch in anderen Dingen:

  • Keine Schnüre im Saum- oder Taillenbereich, sie können sich z.B. in schließenden Türen von U-Bahnen, Bussen oder in Rolltreppen einklemmen
  • Keine offenen Schnürsenkel
  • Keine Schlüsselbänder bzw. Schlüsselketten
  • Auf keinen Fall mit Riemen, Seilen oder Leinen klettern
  • Enden von langen Schals immer in die Kleidung stecken
  • Fahrradhelme beim Spielen oder Toben absetzen, in Kletternetzen kann sich der Kopf des Kindes verfangen
  • Ohrringe und Halsschmuck beim Sport und beim Toben grundsätzlich ablegen
  • Immer helle, auffällige Farben wählen. Ihr Kind soll gesehen werden, auch bei Regen, Nebel und Dunkelheit. Zusätzliche reflektierende „Blinkies“ bieten unverzichtbare Sicherheit.

 
Weitere Informationen finden Sie unter:

BAYER. GUVV/ BAYER. LUK

Ungererstraße 71
80805 München
 
Reha und Entschädigung:
Tel. 0049 (0)89 36093-440
 
Prävention:
Tel. 0049 (0)89 36093-433